ab 11 Uhr geöffnet
Schlossplatz 1
02977 Hoyerswerda Tel.: +(0) 3571 60 35 30

Bildungsprojekte

Die Lebensweise der Menschen, stadtgeschichtliche Entwicklungen im Spiegel der europäischen Geschichte, als auch Themen zur Bereicherung des Kunst-, Geographie-, Deutsch- und Mathematikunterrichts warten darauf, entdeckt zu werden. Ganzheitliches Lernen mit interaktiven Elementen machen den Aufenthalt in unserem Schloss zu einem ganz besonderen Erlebnis.

Separator Image

Märchenwelten neu entdeckt

Märchen erzählen stets von wundersamen Begebenheiten. Erfunden oder nicht, laden sie jeden Leser und Zuhörer zum Staunen und Träumen ein. Jedoch gibt es Märchen nicht nur in Büchern zu lesen, sie verbergen sich auch in alten Schlössern, wie in unserem. Habt Teil an der Märchensuche im Schloss. Entdeckt Objekte und Schlüssel, die uns den Weg in verschiedenste Märchenwelten öffnen. Ein riesiger Ofen, ein gefährliches Raubtier, eine unscheinbare Uhr oder ein Silberteller, all dies sind Objekte, mit deren Hilfe ihr alles über euer Lieblingsmärchen, dessen Märchenfiguren und deren Geheimnisse erfahrt!
Zur Auswahl stehen folgende Märchenthemen
-> Frau Holle
-> Dornröschen
-> Die drei Männlein im Walde
-> Der Wolf und die sieben Geißlein
-> Rumpelstilzchen

Lehrplanbezüge
GS KL. 1/2 Sachkunde LB 5
GS KL. 1/2 Deutsch LBW 2
GS KL. 1-4 Deutsch; Sprechen u. ZuhörenGS KL. 3 Sachunterricht LB 1
GS KL. 3 Ethik LBW 3/ LBW 4
GS KL. 3-4 Deutsch; Lesen/ mit Medien umgehen
OSH KL. 5-6 Deutsch LB 1
OSH KL. 5 Deutsch LB 6
GM KL. 5 Deutsch LB 3
GM KL. 6 Deutsch LB 2

Separator Image

Lutki, Plon und Co – Lausitzer Sagengestalten zu Gast im Schloss

Kleine Lutkis und Wassermänner

Worin besteht der Unterschied zwischen Märchen und Sagen und was macht Sagengestalten so besonders? Im Schloss gibt es nicht nur Antworten auf diese Fragen. Wir wollen ebenso herausfinden, was es mit den sorbischen Sagengestalten wie dem Drachen Plon und dem Irrlicht auf sich hat. Wie sind diese Sagengestalten entstanden und wer hat sich die Geschichten über die Lutki, den Wassermann und Co. ausgedacht? Im Schloss gilt es nun, die sorbischen Sagengestalten aufzuspüren und das Rätsel um ihre Entstehung und Gestalt zu entschlüsseln. Hierbei helfen euch unsere Ausstellungsstücke. Doch seid vorsichtig! Denn nicht alles ist so, wie es auf den ersten Blick scheint! Ihr müsst wahre Begebenheiten von erfundenen Geschichten unterscheiden! Also, lasst euch während eures Streifzugs durch unser Schloss nicht von einem Irrlicht an der Nase herumführen oder vom Drachen Plon austricksen!

Lehrplanbezüge
GS KL. 1/2 Sachunterricht LB 5
GS KL. 3 Sachunterricht LB 1
GS KL. 4 Sachunterricht LB 5
GS KL. 1-4 Deutsch; Sprechen u. Zuhören
OSH KL. 5 Deutsch LB 3
OSH KL. 5 Ethik LBW 4
OSH KL. 6 Deutsch LBW 3

Separator Image

“Zoomt euch durch den Zoo

Wer von euch hat im Zoo schon einmal unseren Kragenbär entdecken können oder hat mit der Tänzerin den großen Auftritt geprobt? Ihr meint im Zoo gibt es nur Braunbären und einer Tänzerin seid ihr auch noch nicht begegnet? Dann Augen auf und los geht´s bei der Suche nach steinernen Kragenbären, Pinguinen und unserer Tänzerin. Hinter all diesen Kunstwerken verstecken sich Hinweise und kleine Rätsel. Es gilt diese zu lösen und den Skulpturen und Plastiken im Zoo ihre Geheimnisse zu entlocken. Im Anschluss an das Projekt kann der Zoo eigenständig im Klassenverband besichtigt werden.
Durchführung: Die Veranstaltung muss bei Niederschlag leider verschoben werden.
Preis: 5 € pro Schüler; Drei Erwachsene können die Veranstaltung kostenlos begleiten.

Lehrplanbezüge
GS KL. 1/2 Sachunterricht LB 1/ LB 5
GS KL. 1-4 Kunst LB 2
GS KL. 3 Kunst LB 3
GS KL. 4 Sachunterricht LBW 5
GS KL. 4 Deutsch LBW 2
OS KL. 5 Kunst LB 2
OS KL. 5 Geographie LBW 1
GM KL. 5 Geographie LBW 1
GM KL. 5 Kunst LB 2

Separator Image

Das Stillleben – Geheimnisse hinter Formen und Farben

Mit der Hilfe eines chinesischen Körbchens wollen wir herausfinden, was sich hinter einem Stillleben verbirgt. Anschließend warten im Schloss einige Stillleben, deren Geheimnisse es mit allen Sinnen zu entschlüsselt gilt. Mit des Rätsels Lösung vertraut, seid ihr herzlich dazu eingeladen, euer eigenes Stillleben zu gestalten. Das Projekt ist auch für höhere Klassen buchbar und im Sinne der Unterrichtseinheiten thematisch variabel. Ob Interpretationsansätze oder Farbkreislehre, wenden Sie sich bei Fragen, Wünschen und Vorschlägen vertrauensvoll an uns. Inkl. Kreativangebot, Dauer ca. 30 min.

Lehrplanbezüge
GS KL. 1/2 Mathematik LB 1
GS KL. 1/2 Sachunterricht LBW 5
GS KL. 1/2 Ethik LB 4
GS KL. 1/2 Deutsch LBW 3
GS KL. 1/2 Kunst LB 1/ LB 3/ LBW 2
GS KL. 1-4 Deutsch; Sprechen u. Zuhören
GS KL. 3 Ethik LBW 4
GS KL. 3 Kunst LB 1/ LB 3
GS KL. 4 Kunst LB 1
GS KL. 4 Sachunterricht LB 5/ LBW 5
OSH KL. 5 Deutsch LB 4
OS KL. 5/6 Kunst LB 1
OS KL. 8/9 Kunst LB 1
OS KL. 6 Ethik LB 1
GM KL. 5 Ethik LB 4
GM KL. 8 Kunst LBW 1

Separator Image

So entstand das Handwerk

Es heißt, das Handwerk entstand vor über 5000 Jahren. Doch wer hat es erfunden? Um das Rätsel zu lösen, folgen wir den ersten Hinweisen. Diese führen uns direkt in die Steinzeit, zu den Anfängen des Handwerks. Lasst uns gemeinsam herausfinden, aus welchem Grund der steinzeitliche Mensch begann, steinerne Waffen herzustellen und Nadeln aus Tierknochen zu schnitzen? Was geschah, dass die einstigen Jäger und Sammler allmählich sesshaft wurden und wie veränderte dieser Lebenswandel ihr handwerkliches Können. Welche besondere Rolle spielt die Erfindung der Bronze für die Entstehung des Handwerks? Wer waren die Germanen und welches handwerkliche Geschick brachten sie in unsere Region? Die wichtigste Frage sollte jedoch nicht unbeantwortet bleiben! Wann hatte das Handwerk seine Blütezeit und warum brauchte es das Zutun Ursula Katharinas von Teschen, damit auch in Hoyerswerda das Handwerk erblühen konnte?

Lehrplanbezüge
OS KL. 5 Kunst LB 1
OS KL. 5 Technik/ Computer LB 2
OS KL. 5 Ethik LB 4/ LBW 1
OS KL. 6 Geschichte LB 3/ LBW
GM KL. 5 Geschichte LB 1/ LB 2/ LB 4
GM KL. 5/ 6 Technik/ Computer LBW 2
GM KL. 6 Geschichte LB 2/ LB 3/ LB 4
GM KL. 8 Geschichte LB 2/ LB 3

Separator Image

Burg und Bürger – Hoyerswerda im Mittelalter

In einer Urkunde aus dem Jahre 1272 wird Hoyer von Vredeberg als erster Besitzer einer Burg in Hoyerswerda erwähnt. Er hatte sich um 1250 hier eine Wasserburg erbauen lassen und damit auch den Ort Hoyerswerda begründet. Wie erging es Hoyerswerda jedoch nach der Zeit des Grafen von Hoyer? Welche stadtgeschichtlichen Ereignisse und kriegerischen Auseinandersetzungen ereigneten sich im Hoyerswerda des Mittelalters? Auch die Lebensverhältnisse dieser Zeit spielten eine wichtige Rolle in unserem Projekt. Wieso zog es so viele Menschen immer mehr in die Städte und wie wurden in Hoyerswerda die Wohnhäuser gebaut? Was geschah bei einem Großbrand? Ebenso wollen wir herausfinden wie es die Menschen mit der Hygiene und Sauberkeit hielten und wieso auch Jungen Kleider tragen mussten.

Lehrplanbezüge
OS KL. 5 Ethik LB 3
OS KL. 6 Geschichte LB 3
OS KL. 6 Geschichte LB 5
OS KL. 6 Geschichte LBW
OS KL. 7 Geschichte LB 5
GM KL. 5 Ehtik LB 1/ LB 3
GM KL. 6 Geschichte LB 2/ LB 3/ LB 4
GM KL. 8 Geschichte LB 3
GM KL. 6 Geschichte LBW 1

Separator Image

Wappen – Aushängeschilder des Mittelalters

Die ersten Wappen entstanden Ende des 12./Anfang des 13. Jahrhunderts und dienten ihren Besitzern als besonderes Erkennungszeichen. Sie prangten auf Schilden und Ritterrüstungen, schmückten gleichermaßen Burgfassaden sowie wichtige Erlasse und andere Dokumente. Doch wie gelingt es uns, die Vielzahl an Wappen zu unterscheiden? Was sind Wappentiere und welche Bedeutung haben sie bis heute? Die Wappen in unserem Schloss helfen euch bei der Suche nach Antworten und geben euch ebenso Inspiration für ein eigenes Wappen, welches ihr im Anschluss selbst entwerfen und gestalten könnt.

Lehrplanbezüge
GS KL. 1-4 Deutsch Sprechen u. Zuhören
GS KL. 1/2 Sachunterricht LB 5
GS KL. 3 Sachunterricht LB 1/ LB 5
GS KL. 3 Sachunterricht LBW 3
GS KL. 4 Sachunterricht LB 5
GS KL. 4 Sachunterricht LBW 5
OS KL. 6 Geschichte LBW
OS KL. 7 Geschichte LB 3
OS KL. 7 Geschichte LBW
GM KL. 6 Geschichte LB 2/ 3
GM KL. 6 Geschichte LBW 2

Separator Image

Das 18. Jahrhundert – Die Reichsfürstin und Hoyerswerda

Bis ins 18. Jahrhundert hinein lebten die Menschen in Hoyerswerda von den kargen Heideböden, betrieben Getreidehandel und Viehzucht. Mit der Ankunft der Reichsfürstin Ursula Katharina von Teschen änderten sich die Verhältnisse in Hoyerswerda. Sie förderte Handwerk und Handel und auch das Schloss wurde aus und umgebaut. Wir versetzen uns gemeinsam in die Zeit Ursula Katharinas und erkunden, welche Veränderungen sie im Schloss vornehmen ließ und was es bedeutete, in der Zeit des Barock eine Dame von Welt zu sein. Die Hygiene der damaligen Zeit, das Wirken des Amtmannes Theophilus Lessing dem Älteren und die Frage, was geschah mit Hoyerswerda nach Ursula Katharina, sollen uns während des Projektes begleiten.

Lehrplanbezüge
OS KL. 7 Geschichte LB 3
OS KL. 7 Geschichte LBW
GM KL. 6 Geschichte LBW 2
GM KL. 7-8 Geschichte LB 2
GM KL. 8 Geschichte LB 3
GM KL. 8 Ethik LBW 2

Separator Image

Ab mit dem Kopf – Gerichtsbarkeit und Aberglaube

Wer heute gegen Gesetze verstößt oder eine Straftat begeht, erhält je nach Grad seines Vergehens eine Geld- oder eine Gefängnisstrafe. Im Schloss wollen wir herausfinden wie es um die Gerichtsbarkeit und Rechtsprechung in vergangenen Jahrhunderten stand. Weshalb herrschte zum Beispiel in der ritterlichen Kultur des Mittelalters immer noch der Glaube an das Gottesurteil? Wir wollen auch der Blutrache auf die Spur kommen und uns die Tatwaffen dieser Verbrechen genauer anschauen. Schandmasken und Fußfesseln, alte Abbildungen und Darstellungen helfen euch zu verstehen, weshalb einem Marktdieb die Hand abgeschnitten wurde und wie Aberglaube die Rechtsprechung beeinflusste. Erfahrt alles über alte Kriminalfälle unserer Stadt, wann das Königliche Amtsgerichts- Gefängnis in unser Schloss einzog und wo die alten Gefängniszellen geblieben sind.

Lehrplanbezüge
OSH KL. 6 Deutsch LB 6
OSH KL. 8 Deutsch LB 6
OSH KL. 8 Deutsch LBW 1
OSR KL. 8 Deutsch LB 3
OSR KL. 8 Deutsch LB 5
OSR KL. 8 Deutsch LBW 1
GM KL. 5 Ethik LB 3
GM KL. 6 Geschichte LB 2/ LB 3/ LB 4
GM KL. 11/12 Ethik GS LBW 4

Separator Image

Steinerne Denkmale – Zeugen längst vergangener Zeiten

Als Denkmale gelten zumeist große Monumente, die an ein historisches Ereignis erinnern oder gar zum Gedenken an eine herausragende Person errichtet werden. Doch kann auch ein Stück Feuerstein, ein steinernes Wappen oder ein Kunstwerk ein Denkmal sein? Wenn ja, warum? Mit diesen wichtigen Fragen wollen wir uns auseinandersetzen und gemeinsam herausfinden, was sich hinter den Bezeichnungen „Monumente“ und „Zeugnisse vergangener Jahrhunderte und Epochen“ verbirgt. Wer schützt diese Denkmäler und bewahrt sie für die Zukunft? Von welchen Ereignissen berichten sie uns? Nach den Antworten wollen wir im Schloss suchen! Im Anschluss geht es weiter über die Schlossbrücke in Richtung Altstadt. Wappen an geschichtsträchtigen Häusern, die Postmeilensäule auf dem Marktplatz und die lange Straße bergen längst vergessene Geschichten und Ereignisse Hoyerswerdas, die es neu zu entschlüsseln gilt!

Lehrplanbezüge
OS KL. 5 Geschichte LB 1/ LBW
OS KL. 5 Geographie LBW 1
OSH KL. 6 Deutsch LBW 3
OS KL. 7 Geschichte LB 2/ LB 3/ LBW
OS KL. 7 Ethik LB 2
OS KL. 8 Geschichte LBW
OS KL. 9 Kunst LB 2
GM KL. 5 Geschichte LB 1/ LB 2/ LB 4
GM KL. 5-6 Technik/ Computer LBW 2
GM KL. 6 Geschichte LB 2/ LB 3/ LB 4
GM KL. 7-8 Geschichte LB 2
GM KL. 8 Geschichte LBW 2
GM KL. 8 Kunst LB 2
GM KL. 10 Kunst LB 2/ LBW 2
GM KL. 10 Geographie LBW 1
GM KL. 12 Geschichte LK LB 2
GM KL. 11 Kunst LBW 2

Separator Image

Kunst am Bau – Die Planstadt und ihre Kunst

1955 folgte ein junger Bildhauer Namens Jürgen von Woyski dem Ruf des damaligen Stadtarchitekten nach Hoyerswerda. Binnen weniger Jahre setzte Woyski in Hoyerswerda unverkennbare Akzente in Form von zahlreichen Arbeiten, die eng mit dem Begriff „Kunst am Bau“ verbunden sind und die neun internationale Bildhauersymposien in unserer Stadt verwirklichte. Die Entwicklung einer Kleinstadt zu einer aus dem Boden gestampften Wohnstadt soll uns im Schloss ebenso begleiten, wie die Erklärung der Begriffe Wohnkomplex und „Kunst am Bau“. Welche Arbeiten hinterließ Woyski der Öffentlichkeit und welche Idee steckte hinter den Bildhauersymposien?

Lehrplanbezüge
OS KL. 7/ 8 Kunst LB 2
OS KL. 9 Geschichte LB 1/ LBW
OS KL. 10 Kunst LB 2
OS KL. 10 Geographie LBW 2
GM KL. 7-10 Kunst LB 2
GM KL. 10 Geographie LBW 1
GM KL. 11/12 Kunst GK LB 2/ GK LBW 1
GM KL. 11/12 Kunst LK LB 2
GM KL. 12 Geographie LK LB 6