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12. Internationales Bildhauersymposium

Fünf Künstler – elf Tage – ein Open-Air-Atelier

Beim 12. Bildhauersymposium in Zoo & Schloss Hoyerswerda könnt Ihr vom 20. Juni bis 2. Juli live erleben, wie Kunst entsteht. Die ehemalige Trampeltieranlage verwandelt sich in ein außergewöhnliches Freiluft-Atelier. Dort könnt Ihr den Bildhauern Haik Tokmanian (Armenien), Dmitrii Fedin (Russland), Dumitru Verdianu (Österreich), Olaf Klepzig (Deutschland) und Silvio Ukat (Deutschland) über die Schultern schauen. Zum ersten Mal ist auch künstlerischer Nachwuchs mit dabei: Schüler des Kunstleistungskurses den Foucault-Gymnasiums schaffen im Zoo eigene Werke – und können sich dabei so Einiges von den Profis abgucken. Ebenfalls erstmals dabei sind Auszubildende von der Sächsischen Steinmetzschule in Demitz-Thumitz.

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Rückblende

Das Internationale Bildhauersymposium hat Geschichte geschrieben. 1975 fand die Premiere statt – initiiert vom damaligen Zoodirektor Günter Peters und Bildhauer Jürgen von Woyski. Das Motto damals: „Friede, Glück und Freundschaft“. Bis zur Wende verwandelte sich der Tiergarten alle zwei Jahre in ein Freiluftatelier, in dem Künstler aus verschiedenen Ländern über Wochen mit Muskelkraft Kunstwerke aus Sandstein schufen. Die Skulpturen prägen bis heute Grünanlagen, Plätze und Straßenzüge –  nicht nur in Hoyerswerda, sondern auch in anderen ostdeutschen Städten. Näheres zur Geschichte der Bildhauersymposien zu DDR-Zeiten finden Sie hier.

Im Jahr 2014 wurde die Tradition der Bildhauersymposien unter der Regie der Zoo, Kultur & Bildung Hoyerswerda gGmbH wiederbelebt. 2016 fand die 11. Auflage unter dem Motto „Integration“ statt. In diesem Jahr rankt sich alles um das Thema „HUMANIMAL – Mensch – Tier –Seele“ –  angelehnt an den 60. Geburtstag des Zoos und den einstigen Symposiums-Initiator Jürgen von Woyski, der in diesem Jahr 90 Jahre alt geworden wäre.