ab 11 Uhr geöffnet
Schlossplatz 1
02977 Hoyerswerda Tel.: +(0) 3571 60 35 30

Sonderausstellungen

Aktuell

IM MOOR
Kunstausstellung Malerei / Grafik / Fotografie / Objektkunst

Blick in die Ausstellung “IM MOOR”

Vier Künstlerinnen, die sich zu einem Thema zusammenfanden – das MOOR. Mittels Malerei, Grafik, Fotografie und Objektkunst schufen sie berührende Werke und zeigen nun die Ergebnisse Ihrer künstlerischen Auseinandersetzung in einer gemeinsamen Sonderausstellung im Schloss und Stadtmuseum Hoyerswerda.

Am Freitag, dem 26.10.2018 um 18 Uhr wurde die Ausstellung „IM MOOR“ gemeinsam mit den vier beteiligten Künstlerinnen Dorothee Kuhbandner (Malerei/Grafik) und Gabriele Seitz (Fotografie) aus Radebeul, Rita Geißler (Grafik) aus Dresden und Ines Margret Lenke (Malerei / Grafik / Objektkunst) aus Elsterheide eröffnet . Jede dieser Künstlerinnen hat sich auf ihre ganz eigene Art und Weise mit der Landschaft von Mooren künstlerisch auseinandergesetzt. Lassen Sie sich entführen in die mitunter mystische, mitunter unberührte, teils dunkle, teils bunte Natur einer Moorlandschaft.

Die Werke dieser Ausstellung stehen zum Verkauf und sind noch bis zum Januar 2019 zu sehen. Eine herzliche Einladung an alle Kunstinteressierten.

 „Das hiesige Dubringer Moor konnte ich kürzlich mit einer Künstlergruppe durchstreifen. Die unglaubliche Pflanzenvielfalt und die unzähligen Schmetterlinge begeisterten mich sehr.“ (Dorothee Kuhbandner, Radebeul)

 „Es ist ein Ort des Werdens und Vergehens, eine Oase, in die der Mensch nicht eingreift. Seitdem lässt mich das Moor nicht mehr los…“ (Rita Geißler, Dresden)

 „Das Moor ist für mich ein Kraft-Ort, ein Ort der Stille, wo ich der Natur ganz nahe bin, ein Ort, Vögel beobachten und erlau­schen zu können…“ (Gabriele Seitz, Radebeul)

 „Gefühltes Moor“ – „Gefühle – Ängste – Träume I Bewunderung für Strukturen I Spiel zwischen Farben und Formen I Werden und Vergehen I Verarbeiten I Erfahrungen und Erlebnisse /Hoffnung I und I Freude I am Experimentieren“

(Ines Margret Lenke, Elsterheide/Tätzschwitz)

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75 x HOYERSWERDA

Hier wird Stadtgeschichte in Geschichten lebendig. 75 Objekte erzählen die Geschichte der Stadt Hoyerswerda vom 13. Jahrhundert bis in die Gegenwart  mal amüsant – mal traurig, mal seltsam – mal typisch, aber in jedem Falle spannend. Eine bunte Mischung kleiner historischer Anekdoten, die uns diese Stadt ein stückweit näher bringen.

Sonderausstellung zur 750 Jahrfeier zeigt geschichtsträchtige, spannende und kuriose Objekte

Seit Oktober können Besucher im Schloss & Stadtmuseum durch 750 Jahre Stadtgeschichte bummeln. Die neue Sonderausstellung „75 x Hoyerswerda“ wurde am 2. Oktober eröffnet und zeigt 75 ausgewählte Objekte, die lebendige Episoden aus den vergangenen Jahrhunderten erzählen.

Bleihrohr mit innen liegendem Pergament aus dem Jahr 1887 der Familie Karl Lehmann – Die Geschichte, die hier handschriftlich niedergeschrieben wurde, berichtet vom Aufbau des Haues in der Kirchstraße 18 in dieser Zeit, vom Handwerk und den aktuellen Ereignissen in Hoyerswerda zu jener Zeit.

Das älteste Objekt, das Besucher erwartet, ist der steinerne Wasserspeier, der noch aus dem 13. Jahrhundert stammt. Das jüngste Ausstellungsstück ist ein Wandtelle

r des Bildhauers Jürgen von Woyski, der früher die Fassade des Treff-8-Centers zierte. „Es war uns wichtig, Objekte auszuwählen, die so gut wie möglich die 750 Jahre abbilden“, sagt die wissenschaftliche Leiterin des Museums, Boglárka Ilona Szücs. Eines ihrer Lieblingsstücke ist die Porzellanfigur einer sorbischen Brautjungfer. Das filigrane Kunstwerk wurde Ende des 19. Jahrhunderts in der Porzellanmanufaktur Meißen gefertigt und war dann sogar im Jahr 1900 bei der Weltausstellung in Paris zu sehen.

Zu den Objekten, die spannende Geschichten aus der Vergangenheit erzählen, gehört auch das Grabkreuz des Prinzen Lehmann, der der festen Überzeugung war, der Sohn von August dem Starken zu sein – damit jedoch bei niemandem Glauben fand. Zu den Kuriositäten bei „75 x Hoyerswerda“ gehören mit

Sicherheit die Feierabendziegel – Dachziegel mit Mustern wie Sonnenstrahlen und Kleeblätter, die früher auf dem Rathaus oder dem ehemaligen Spital angebracht waren. Besucher können sich also auf einen unterhaltsamen Streifzug durch die Stadtgeschichte freuen.

Die nächste Ausgabe des beliebten Hoyerswerdaer Geschichtsheftes erscheint Ende Februar 2019 im Rahmen der Finnissage dieser Ausstellung. Die neue historische Broschüre soll etwas farbenfroher sowie bildreicher werden als die bisherigen Exemplare.  Mit aussagestarken Fotografien und unterhaltsamen Textbeiträgen bietet die nächste Ausgabe einen Streifzug durch 750 Jahre Stadtgeschichte.

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Archiv

Hasan und die Generation der Enkel
Begegnungen in Hoyerswerda

Eröffnung der Aussstellung

Eine Ausstellung zur Einwanderung: im Schloss & Stadtmuseum Hoyerswerda.

vom 4. November 2018 bis zum 6. Dezember 2018

Hoyerswerda heute ist: ein nicht nachlassendes bürgerschaftliches Engagement für Respekt, fairen und offenen Zusammenleben und der gemeinsamen Sorge für eine gute städtische Zukunft. Beispiel hierfür ist u.a. die gute Aufnahme der Geflüchteten seit 2015, die Hoyerswerda zu einer Stadt der Vielfalt gemacht haben. Einwanderung ist hier erneut Realität. Es gibt also aus Vergangenheit und Gegenwart viele Berührungspunkte, die eine Begegnung mit „Hasan und der Generation der Enkel“ lohnend machen – eine Ausstellung zur Einwanderung, die in Dortmund entstanden ist, dann aber in verschiedene Städte gewandert ist, zuletzt in Berlin-Pankow und Dresden zu sehen war, und von jeder Station etwas mitgenommen hat. Einwanderung hat viele Gründe und viele Gesichter, ist unterschiedlich, und hat viele Gemeinsamkeiten. Und sie ist Teil unserer Gesellschaft. Hasan lebte in Dortmund und war Arbeitsmigrant der „ersten Generation“; die Enkel: das sind junge Leute, die hier geboren und/oder aufgewachsen sind. Von ihnen handelt die Ausstellung, aber nicht nur: Die Ausstellung zeigt die Vielfalt von Migration, zu der auch Flucht gehört, und den langen Weg zu gleichberechtigter gesellschaftlicher Teilhabe. Zwanzig Stationen und viele Info-Säulen, Musik und Videos erzählen Geschichten, zeigen Hintergründe und geben Hinweise und Kommentare zum Weiterdenken. Zu sehen war die Ausstellung bereits in Dortmund, Hagen, Neuss, Düsseldorf, Berlin-Pankow und Dresden. Und von allen Stationen hat sie etwas mitgebracht. In Hoyerswerda sind die Koordinierungsstelle Bildung beim Oberbürgermeister, die RAA und das Schloss und Stadtmuseum Hoyerswerda die Gastgeber. Sie geben der Ausstellung lokale Farbe: durch Info-Säulen und durch ein Begleitprogramm.

„Zusammenleben in Vielfalt und mit Respekt: das ist heute Hoyerswerda. Ich freue mich, dass mit ‚Hasan und Enkel‘ eine Ausstellung zur Einwanderung hier Station macht und wünsche ihr viel Interesse und uns allen gute Begegnungen.“ – Stefan Skora Oberbürgermeister von Hoyerswerda

Hasan und die Enkel. Begegnungen in Hoyerswerda ist eine Ausstellung zu Migration und respektvollem Zusammenleben. Sie wurde 2015 in Dortmund entwickelt und gezeigt, danach in verschiedenen Städten in West und Ost.

Team der Ausstellungsmacher*innen:

Michael Dückershoff, Dr. Ümit Koşan, Dr. Wilfried Kruse, Prof. Dr. Angela Paul-Kohlhoff.
Veranstalter von „Hasan und die Enkel. Begegnungen in Hoyerswerda“:
Bundesverband Netzwerke von Migrantenorganisationen im Rahmen des Projekts samo.fa, die Koordinierungsstelle Bildung beim Oberbürgermeister von Hoyerswerda, die RAA Hoyerswerda Ostsachsen e.V. und das Schloss und Stadtmuseum Hoyerswerda.

weitere Informationen unter:
www.onkel-hasan.de

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INS SCHLOSS GEHOLT…
Werke des Hoyerswerdaer Künstlers Ernst Janetzky

Vom 29. April bis zum 30. August 2018 präsentiert die Gesellschaft für Heimatkunde Hoyerswerda – Museumsverein e.V. in Kooperation mit dem Schloss & Stadtmuseum Hoyerswerda Werke des Künstlers Ernst Janetzky.

Ernst Janetzky wurde am 07. Juni 1879 in Küstrin geboren. Schon als Schüler unternahm er erste Malversuche. Seine erste Ausstellung setzte er als Jugendlicher um. Nach seinem Studium zum Betriebsingenieur der Reichsbahn wurde er 1926 von Berlin nach Hoyerswerda versetzt, ab 1941 war er als Reichsbahnamtmann tätig.
Um seine künstlerischen Fähigkeiten zu vervollkommnen, unternahm er jährlich Studienreisen nach Paris und Italien. In seiner Freizeit war er unter anderem Mitglied der Gesellschaft für Heimatkunde Hoyerswerda. Er starb am 06.02.1958 in Hoyerswerda.

Für die Ausstellung im Schloss & Stadtmuseum Hoyerswerda stellten zahlreiche Hoyerswerdaer ihre privaten Bilder zur Verfügung. Ergänzt wird die Sonderschau durch Werke aus dem Fundus des Stadtmuseums.

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Die Neustadt als Postkarten-Motiv
Sonderausstellung im Lichthof des Alten Rathauses zeigt Ansichten von 1957 bis heute

„Postkarten aus der Neustadt Hoyerswerda von 1957 bis heute“ sind in der neuen Sonderausstellung im Lichthof des Alten Rathauses in Hoyerswerda zu sehen. Die Ausstellung vom Schloss & Stadtmuseum Hoyerswerda kann bis zum 24. August 2018 während der Dienstzeiten besichtigt werden.

Vor mehr als 60 Jahren wurde der Grundstein für die Hoyerswerdaer Neustadt gelegt. Die neue Postkarten-Ausstellung bietet einen spannenden und eindrucksvollen Rückblick auf die vergangenen sechs Jahrzehnte. Die Mitarbeiterinnen des Stadtmuseums haben eine aussagekräftige Auswahl an Ansichten zusammengestellt: Ein Blick auf die einzelnen Wohnkomplexe mit ihren Kaufhallen und Gaststätten sowie markante Gebäude wie das Krankenhaus und das Centrum-Warenhaus. Zu sehen sind nicht nur Straßenzüge und Fassaden, sondern teilweise auch Einblicke ins Innere von Gaststätten wie „Olympia“ und „Glückauf“ oder der architektonische bedeutsame Durchgang im WK I sowie der bekannte Springbrunnen des Bildhauers Jürgen von Woyski an der Otto-Damerau-Straße. Die Postkarten zeigen die bemerkenswerte Vielfalt in der Neustadt Hoyerswerdas, die das neue Zuhause für tausende Menschen aus der gesamten DDR wurde.

Bereichert wird die Sonderausstellung durch aktuelle Foto-Aufnahmen, die den starken Kontrast zwischen Postkarten-Motiven von gestern und Stadtansichten von heute verdeutlichen.

Sonderausstellung Postkarten aus der Neustadt Hoyerswerda von 1957 bis heute

Lichthof Altes Rathaus Hoyerswerda
25. Mai bis 24. August 2018

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Gebautes – Gemaltes – Geträumtes

Begabte Schülerinnen und Schüler des Leon-Foucault-Gymnasiums Hoyerswerda erfahren von der 8. Klasse bis zur 10. Klasse im künstlerischen Profil eine starke Förderung in den verschiedenen Grundtechniken und –theorien.
Die Leistungskurse Kunst in den Klassen 11 und 12 widmen sich ausführlich der Theorie und Praxis in den Bereichen Plastik, Skulptur, Objektkunst; Malerei; Grafik und Druckgrafik; gattungsübergreifende Kunst wie Architektur, Design, Fotografie, Buchgestaltung, Aktionskunst und Körpermalerei. Eine Auswahl ihrer künstlerischen Tätigkeit in diesen 2 Jahren sind in dieser Präsentation auf beeindruckende Art und Weise zu sehen.

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Kleine Sonderschau „Strandkreationen – Strandkreaturen“

Die geheime Leidenschaft des Eugène Bruins – Zoodkurator im Zoo Hoyerswerda

Am 14. September, um 18 Uhr, eröffnet im Foyer des Schloss Hoyerswerda eine kleine Sonderschau unter dem Titel „Strandkreationen – Strandkreaturen, die geheime Leidenschaft des Eugène Bruins, Zoodirektor im Zoo Hoyerswerda“. Zugleich wird der Dauerausstellungsbereich „ErlebnisReich“ wieder eröffnet.

Das Team vom Schloss und Stadtmuseum Hoyerswerda freut sich, dass ein Teil des Hauses noch während der Sanierungsarbeiten wieder für Besucher geöffnet werden kann. Auch das Foyer des Schlosses wird wieder zugänglich sein. Dort erwartet Besucher die kleine Sonderschau mit mehr als 30 Kreationen beziehungsweise Kreaturen aus Muscheln, Knochen, Holz und Stein. Eugène Bruins, seit 2016 Direktor des Zoos Hoyerswerda, entdeckte während eines Urlaubs an der Nordsee 2014 seine Leidenschaft für das Fertigen von Figuren aus Naturmaterialien, die er am Strand findet. Die teils seltsam-schaurig, teils aber auch niedlich anmutenden kleinen Kunstwerke haben einen ernsten Hintergrund. Für den Zoodirektor ist es nicht nur ein kreatives Hobby. Er möchte damit auf den Umweltschutz aufmerksam machen und ausdrücken, dass jeder seinen Beitrag leisten kann, die Strände sauber zu halten und keinen Unrat zu hinterlassen.

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Geliebte Sidonie – Grüße aus Alt-Hoyerswerda

Das Schloss und Stadtmuseum Hoyerswerda besitzt zahlreiche Postkarten des alten Hoyerswerda, von denen eine Auswahl in dieser Ausstellung zu sehen ist. Es ist schon erstaunlich, wie viele unterschiedliche Motive in einer damals eher kleinen Stadt gefunden wurden (1910 hatte Hoyerswerda z.B. gerade mal 5.951 Einwohner). Viele der Gebäude sind heute aus dem Stadtbild verschwunden. Umso interessanter ist es, sie in alten Aufnahmen zu finden.
Aber auch über die Lebensweise in vergangenen Zeiten kann man einiges erfahren, zum Beispiel durch die Kleidung der Personen, die in vielen Fotomotiven zu sehen sind. Andere Details, wie Fahrzeuge, Straßenlaternen, Litfaßsäulen, Marktstände geben Auskunft über das Leben in der damaligen Stadt.

Schaut man etwas genauer auf die Mitteilungen der Postkarten, die versandt wurden, so reichen diese von einfachen Urlaubsgrüßen über die Beschreibung des Alltags bis hin zu den innigsten Liebesgeständnissen. Und manche Karten enthalten gar eine gewisse Huldigung an die Stadt: „Schön ist es auf Gottes Erde. Doch am schönsten in Hoyerswerde.“

Gern würde das Stadtmuseum seine Sammlung erweitern, denn sicher sind noch mehr Postkarten herausgegeben worden. Da kommen Sie liebe Besucher ins Spiel. Vielleicht haben Sie noch die eine oder andere alte Postkarte in Ihrem privaten Fundus, die Sie gern einmal zeigen möchten. Dann rufen Sie uns an unter 03571-603530 oder senden uns eine Email an: info@museum-hy.de

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Faszination Märklin-Eisenbahnen
aus der Zeit von 1900 bis 1940

 

Seit 35 Jahren sammelt Hagen Lotzwig aus Finsterwalde die berüchtigte „Spur 0“ – insbesondere Blechspielzeug der Firma Märklin aus der Zeit 1896 – 1945. Elektrisch betriebene Lokomotiven, Personen- und Güterwagen und natürlich Zubehör. Er besitzt z. Z. ca. 700 Ausstellungsstücke, wovon er die ganz besonderen Bahnen in dieser Ausstellung präsentiert.
Ausstellungszeitraum: 27.11.2016 – 28.02.2017

 

 

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Ein Leben in Bildern
Werke von Otto Niemeyer-Holstein

Sonderausstellung „Ein Leben in Bildern“
Das Schloss & Stadtmuseum Hoyerswerda zeigt Otto Niemeyer-Holstein (1896-1984).
Am 11. Mai rundete sich Otto Niemeyer-Holsteins Geburtstag zum 120. Mal. Er gehörte zu den bedeutendsten Vertretern des expressiven Realismus in Deutschland. Geboren wurde er in Kitzeberg bei Kiel. Bis 1933 war er in Berlin tätig, danach zog er mit seiner Frau Dr. Annelies Schmidt nach Usedom zwischen Koserow und Zempin. Dort lebte er zunächst eher provisorisch in einer Brache und im Laufe der Jahre baute er sich diesen Ort mehr und mehr aus und taufte es später „Lüttenort“.
An diesem Ort entstand sei umfangreiches Werk, von dem der Maler selbst sagte: Meine Existenz ist Leben in Bildern, ist Bilder-Leben – kein Bilderbuchleben, oh nein, es ist ein bewusstes Bild-Erleben, das dann und wann auch zu einem Gemälde wird, hoffentlich manchmal zu einem guten oder wenigstens zu einem anständigen.“ Unter dem Titel „Ein Leben in Bildern“ werden insgesamt 45 Arbeiten präsentiert, darunter 15 Aquarelle und Grafiken, die im Unterschied zu seinen farblich zurückhaltenden Gemälden eine vorsichtige Buntheit an den Tag legen. Die Auswahl stammt von Franka Keil, Leiterin des Museums „Atelier Otto Niemeyer-Holstein“ auf Usedom. Der Schwerpunkt in dieser Schau liegt auf seinen Selbstporträts.
Die Ausstellung war vom 15. September bis zum 15. November 2016 zu sehen.

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Zwiesprache mit dem Motiv
Werke von
Karl Heinz Hochstädt

Sonderausstellung im Schloss-Saal: Malerei und Grafik Karl-Heinz Hochstädt war von 1974 bis 2007 mehr als 30 Jahre Kunsterzieher und Lehrer, erst an der Lessing-EOS in Hoyerswerda und später am gleichnamigen Gymnasium in Hoyerswerda.
Seit dem 22. Juni präsentiert er nun im Schloss Hoyerswerda seine neue Ausstellung, in der er selbst seinen eigenen künstlerischen Blick auf die Welt zeigt. Anlässlich seines 70. Geburtstages vor wenigen Wochen ist eine vielseitige Personalausstellung des Spohlaers zu sehen. 34 Bilder und filigrane Grafiken sind im schönen Renaissance-Gewölbesaal des Schlosses zu sehen. Dabei handelt es sich um eine Auswahl aus mehr als 3500 Arbeiten, die er in den vergangenen fünf Jahrzehnten geschaffen hat.
„Die Natur und vor allem auch Berge, die für Karl-Heinz Hochstädt “ein Gleichnis der Kräfte des Lebens” sind, braucht der Maler aus Spohla für sein Kreativsein. Das Abstrakte ist dagegen nicht seine Welt. “Ich kann mich nicht von den Eindrücken des Lebens unabhängig machen, ich brauche die Natur für die Inspiration”, sagt er selbst.“ (Quelle –Lausitzer Rundschau vom 24.06,2016)
Die Ausstellung war bis zum 31. Juli im Schlosssaal Hoyerswerda zu sehen.

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Lausitzer Glas
Glasdesign im Dialog

Das Lausitzer Glas war einst ein bedeutender Industriezweig, die Glasprodukte wurden weltweit geschätzt. Seit dem frühen 18. Jahrhundert stellten ein knappes Dutzend kleiner Hütten Flach- und Hohlglas für einen regionalen Markt her. Mit der Industrialisierung in der 2. Hälfte des 19. Jh. entstanden zahlreiche neue Glashütten. Großfabriken produzierten für einen rasant steigenden Bedarf in Haushalt und Gewerbe, aber auch für ganze Industriezweige, wie der Bauwirtschaft, der elektrotechnischen und chemischen Industrie, der Medizin und dem Maschinen- und Fahrzeugbau. Die Lausitz wurde zu einem der großen deutschen Glaszentren. Insbesondere in den Orten Weißwasser, Penzig und Döbern wurden zahlreiche moderne Glasfabriken gegründet. Die Absatzmärkte lagen sowohl in Europa als auch in Übersee. Produziert wurde alles, was der Markt brauchte und der Käufer wünschte.
Seit den 1920er Jahren versuchten mehrere Glashütten mit modernem Design neue Käuferschichten zu erreichen. Vor allem der Bauhausmeister Wilhelm Wagenfeld in Weißwasser führte Lausitzer Glaserzeugnisse an die Spitze des internationalen Glasdesigns. Der Wagenfeldschüler Friedrich Bundtzen setzte diese Designlinie von 1950 – 1968 in der Werkstatt für Glasgestaltung mit seinem Mitarbeiterstab fort und entwickelte sie weiter. Auch Gestalter in anderen Glashütten entwarfen im Geist der „Moderne“.
Seit Mitte der 1970er Jahre wurde die Glasindustrie der DDR immer stärker exportorientiert, das Design wurde wieder dem Käufergeschmack angepasst und die Glasindustrie war primär auf Deviseneinkünfte ausgerichtet. Nach 1990 brachen große Teile der Lausitzer Glasindustrie weg, dennoch gelang es, einige bedeutende Betriebe zu modernisieren, die sich auf dem
Weltmarkt behaupten konnten. Beispielhaft sollen hier die Firmen Stölzle Oberglas in Weißwasser und die Behälterglasproduzenten Owens-Illinois Glaspack in Bernsdorf und Ardagh in Drebkau genannt werden. In Döbern wurde nach vielem Auf und Ab die einzig verbliebene Bleiglasproduktion in eine zukunftsversprechende Form geführt.
Mit der neuen Ausstellung wird die Produktgestaltung des Lausitzer Glas von 1929 bis 1986 aufgezeigt. Schwerpunkt der Ausstellung ist die Präsentation von Industrieglas und dessen Gestalter. Ein besonderes Augenmerk wird der Präsentation von Serien gewidmet, die nicht mit einem Einzelstück, sondern als komplette Serie den Entwurfsgedanken aufzeigen: Auch einfaches Glas, hergestellt in hohen Stückzahlen, kann schön sein.
Das Lausitzer Glas hat seinen signifikanten Platz in der angestammten Position behaupten können. In der Neuorientierung nach der Kriegsunterbrechung war es beteiligt an der internationalen Suche nach der „Guten Form“. Zeitgerecht, aber nicht modisch, entstanden Produkte nach der Forderung des Bauhauses, eine Einheit von Zweck und Funktion, Form und Farbe zu schaffen.
Ausstellungsdauer: 20. Mai bis 28. August 2016 Ausstellungskonzeption: Richard Anger und Siegfried Kohlschmidt in Kooperation mit dem Stadtmuseum Hoyerswerda Leihgeber: Richard Anger und Siegfried Kohlschmidt Sammlung Stadtmuseum Hoyerswerda

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Aus dem Feuer geboren

Sonderausstellung des Foucault-Gymnasiums im Schloss & Stadtmuseum Hoyerswerda
Junge Kunst in alten Gemäuern gibt es vom 10. März 2016 bis 10. Mai 2016 im Schloss & Stadtmuseum zu sehen. Unter dem Motto „Aus dem Feuer geboren“ gestaltet der Leistungskurs Kunst des Leon-Foucault-Gymnasiums Hoyerswerda eine außergewöhnliche Sonderausstellung.
Gezeigt werden künstlerische Arbeiten, die in den vergangenen zwei Jahren unter Anleitung der betreuenden Fachlehrerin Ines Lenke entstanden sind, darunter:
– 10 Bronzeplastiken , die die Jugendlichen im Archäotechnischen Zentrum in Welzow selbständig gegossen haben, mit dazugehörigen Zeichnungen und Fotos
– Malerei und Grafiken (entstanden in Klausuren und freie Themen)
– Siebdrucke und Collagen
– Verschiedene Kunstwerke als Ergebnis einer Ostseeexkursion (Bücher, Objekte und Körpermalerei)
Die Arbeiten sind das Ergebnis einer intensiven Förderung junger Talente am Leon-Foucault-Gymnasium. Begabte Schülerinnen und Schüler erfahren von der 8. Klasse bis zur 10. Klasse im künstlerischen Profil eine starke Förderung in den verschiedenen Grundtechniken und –theorien.
Die Leistungskurse Kunst in den Klassen 11 und 12 widmen sich ausführlich der Theorie und Praxis in den Bereichen Plastik, Skulptur, Objektkunst; Malerei; Grafik und Druckgrafik; gattungsübergreifende Kunst wie Architektur, Design, Fotografie, Buchgestaltung, Aktionskunst und Körpermalerei.
Die Ausstellung ist ein Spiegel jungen, künstlerischen Schaffens und zeigt auf vielfältige Weise Talent, Fantasie und Können junger Lausitzer.

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Historisches Spielzeug im Wandel der Zeiten
Schenkung der Künstlerin Claudia Kutzera, Wiesbaden

“Alles, restlos alles können wir ins Schicksal und in die Puppen hineinlesen und hineinspielen.” J.W.v.Goethe
Eine reizvolle Sonderausstellung zum Jahresende die gleichzeitig eine Schenkung an das Schloss und Stadtmuseum Hoyerswerda von der Künstlerin Claudia Kutzera aus Wiesbaden darstellt.
Zur Eröffnung am 03. Dezember 2015 um 17 Uhr laden wir Sie herzlich ins Schloss und Stadtmuseum Hoyerswerda ein.

 

 

 

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7. Kunstauktion der Stiftung für Kunst und Kultur in der Oberlausitz

KUNSTAUKTION – diesmal im ältesten Gebäude der Stadt Hoyerswerda
Am 28. November, um 14 Uhr, ist es wieder soweit – die Stiftung für Kunst und Kultur in der Oberlausitz lädt alle Kunstinteressierten zur 7. Versteigerung in das Schloss Hoyerswerda ein.
Ob Malerei, Grafik oder Plastik, die Auktion bietet eine besondere Vielfalt an Kunstwerken von regionalen und überregionalen Künstlern, die Auktionator Landrat Michael Harig (Stiftungsvorstandsmitglied) meistbietend versteigern möchte.
Ab dem 13. November besteht für Kunstinteressierte die Möglichkeit der Vorabbesichtigung aller Werke im Schloss Hoyerswerda (Öffnungszeiten: täglich von 10 bis16 Uhr). Parallel dazu werden alle beteiligten Künstler und Werke in einem Onlinekatalog auf www.kunstkulturstiftung-oberlausitz.de vorgestellt.
Die Anmeldung zur Teilnahme an der Kunstauktion auf Schloss Hoyerswerda oder ein schriftliches Gebot können bis zum 27. November an folgende Adresse geschickt werden: die Stiftung für Kunst und Kultur in der Oberlausitz abgec/o Landratsamt Görlitz, Susanne Hoffmann, Bahnhofstr. 24, 02826 Görlitz, Tel. 03581 663-9407, Fax: 03581 663-69407, E-Mail: Susanne.Hoffmann@kreis-gr.de, www.kunstkulturstiftung-oberlausitz.de

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Wild aufs Bild

Seit September 2015 zeigt das Schloss & Stadtmuseum Hoyerswerda die Fotoausstellung “Wild aufs Bild” der beiden Berliner Dokumentar-Reisefotografen Gaby & Gerhard Hafenrichter. Das Ehepaar hat bereits über 80 Länder auf vier Kontinenten sowie die Arktis uns Antarktis bereist und wird mit der Ausstellung die Besucher mit 60 traumhaften Color-Fotos überraschen. Sie möchten mit ihren Fotos einen Beitrag zum Schutz der bedrohten Tierarten leisten und freuen sich über jeden, der, in welcher Form auch immer, dazu beiträgt, unsere Natur weltweit zu erhalten. Das Ehepaar Hafenrichter ist Mitglied im Deutschen Verband für Fotografie e.V. und vertritt die Auffassung, dass in der Dokumentar-Reisefotografie die Fotos nur dann die Realität wiederspiegeln können, solange sie nicht grafisch manipuliert werden. Deshalb greifen beide grundsätzlich nicht ins Motiv ein, sondern bieten “Natur pur”.
Aktuelle Termine und weitere Informationen unter : www.foto-weltreise.de
Die Ausstellung wird bis zum 09. November 2015 zu sehen sein.

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Eine Stadt und ihre Kunst

Ab Samstag, den 16. Mai 2015 zeigt das Schloss und Stadtmuseum Hoyerswerda eine neue Sonderausstellung. Diese bietet den Besuchern eine Übersicht über Kunst im Stadtgebiet Hoyerswerda in Verbindung mit den einstigen internationalen Bildhauersymposien.
Der Kulturbund Hoyerswerda hat hierfür eine tolle Zusammenstellung der Kunstobjekte im Hoyerswerdaer Stadtgebiet erarbeitet, die die große Bandbreite und hohe künstlerische Dichte deutlich macht.
Die Ausstellung wird bis 31. August zu sehen sein.

 

 

 

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Andere Augen
Eine Ausstellung über das Sehen

Die neue Sonderausstellung des Schloss und Stadtmuseums Hoyerswerda zeigt anhand von Fotografien des Künstlers Gregor Strutz das Leben und den Alltag zweier sehbehinderter Menschen. Eine Video-Dokumentation des Projektes mit Arild Røland, Terje Karlsrud und Gregor Strutz, ergänzt die Schau. Sie ist mit einer Hörbeschreibung versehen und steht somit auch blinden Menschen zur Verfügung.
“Die Ausstellung folgt einem Ziel: sie will die unterschiedlichen Wege der Kunstwahrnehmung von Sehenden, Sehbehinderten und blinden Menschen verbinden, um ihnen so erstmals ein gemeinsames Kunsterlebnis zu ermöglichen. Das geschieht durch die konsequente Verknüpfung sehr unterschiedlicher Darbietungsformen in einer gemeinsamen Ausstellung. Die Barrierefreiheit der Ausstellung wird somit zu ihrem eigentlichen Inhalt. Über das gemeinsame Erleben von Kunst schafft «Andere Augen» ein Forum zum Austausch von Menschen mit und ohne Behinderungen und wirbt dadurch für gegenseitiges Verständnis.”*
*www.andereaugen.de

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Emotionen in Farbe
Werke von Günter Peters

… die bisher unveröffentlichen Bilder des einstigen Museumsdirektors.
Ein Leben für die Kunst titelte 2007 das Schloss Hoyerswerda anlässlich der Sonderausstellung zum 100. Geburtstag von Günter Peters. Einen Lebenskünstler nannte ihn Heinz-Dieter Tempel in seiner Laudatio zu jener Ausstellung und verwies auf jene vier Aspekte, mit denen er Hoyerswerda prägte: (1) Sein Wirken als Museumsdirektor, (2) als Tiergärtner, (3) als Maler und (4) als Mensch1[1]. Er war 23 Jahre lang Museumsdirektor und gründete 1959 den Tiergarten Hoyerswerda; beide leitete er bis zu seinem Ruhestand 1975. Die Verbindung zwischen Schloss, Museum, Zoo, Kunst und Stadt waren für ihn selbstverständlich. Gemeinsam mit Jürgen von Woyski initiierte er das Internationale Bildhauersymposium. Das Freiluftatelier befand sich hier im Zoo. Seinem Erbe fühlen wir uns verpflichtet. Zoo und Schloss sind wieder vereint.
Lassen Sie sich verzaubern von dem immer wieder anderen Farbenspiel in seinen Werken.
2[1] Tempel, Heinz-Dieter: Aus der Rede vom 19.08.2007

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Goldgräber
Buchillustration

Fast jeder kennt sie, die sorbische Volksweisheit:
“Gott hat die Lausitz erschaffen, aber der Teufel darunter die Kohle vergraben!”
Diesem Thema hat sich Jürgen Tiede in seinem Märchen vom Teufel als Goldgräber gewidmet. Das Buch mit seinen über 100 Abbildungen der Illustratorin Grit Soisch hält für jede Generation eine aufregende und spannungsvolle Geschichte bereit. Auszüge daraus werden in einer Sonderausstellung im Stadtmuseum Hoyerswerda zu sehen sein.
Die Ausstellung wird vom 31. Mai bis 20. Juni 2014 im Schlosssaal des Stadtmuseums Hoyerswerda gezeigt.

 

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Ach du liebe Zeit
Kindermitmachausstellung

Die interaktive Ausstellung „Ach du liebe Zeit!“ handelt vom Alltagsphänomen „Zeit“. Das UNIKATUM Kindermuseum in Leipzig hat sich mit dem Thema auseinandergesetzt und als Hauptszenerie drei Züge an drei Bahnhöfen unterschiedlicher Zeitphasen (der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft) geschaffen. In den einzelnen Abteilen der Züge können die Besucher knifflige Rätsel lösen, spielerisch ihren Umgang mit Zeit testen und bei unterschiedlichsten Experimenten mit der Zeit rechnen. Der Bahnhof „Gesternhausen“, „Bad Jetztstädt“ und „Utopia“ laden Klein und Groß ein, sich Zeit zu nehmen. Die Ausstellung ist ab dem 18. Oktober im Schloss Hoyerswerda zu sehen. Für Schulklassen bietet das museumspädagogische Team des Schloss ein gesondertes Angebot an. Informationen erhalten Sie unter 03571/ 20 96 115 oder info@museum-hy.de Die Ausstellung ist für Kinder ab 5 Jahren in Begleitung und ab 8 Jahren selbständig zu entdecken.

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Mode und Modeobjekte

Vom 12. März bis zum 11. April präsentiert der Leistungskurs Kunst Klasse 12 des Leon-Foucault-Gymnasium seine Werke in der Sonderausstellung “Mode und Modeobjekte”.
Unter der künstlerischen Leitung von Fachlehrerin Ines Lenke entstanden in den letzten zwei Jahren Arbeiten zu gattungsübergreifenden Themen wie Architektur, Design, Fotografie, Buchgestaltung, Aktionskunst und Körpermalerei. Die Schüler kreierten an verschiedene Kulturen angelehnte Objekte, die sich mit den Bereichen Plastik, Skulptur, Objektkunst, Malerei und Grafik auseinandersetzen.
Angefangen bei Schuhen, Bekleidungs- und Schmuckstücken über Accessoires und Musikinstrumente bis hin zum Thema der Aktionskunst wurden zahlreiche Werke geschaffen, die nun im Schlosssaal des Museums Hoyerswerda gezeigt werden. Abgerundet wird die Ausstellung durch mehrere selbst produzierte Filme, die den Entstehungsprozess der künstlerischen Arbeiten zeigen.

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Heilkunst im Mittelalter

Starstecher
Während die Klostermedizin sich systematisch mit der Wirkung von Heilkräutern beschäftigte, von denen viele heute noch verwendet werden, trieben auf Märkten Scharlatane und Quacksalber ihr Unwesen. Verheerenden Seuchen wie der Pest stand man hilflos gegenüber, denn Ursachen und Übertragungswege vieler Erkrankungen waren noch unbekannt. Kräuterfrauen und Hebammen spielten eine bedeutende Rolle in der Volksmedizin, doch wurde ihr Wissen nicht schriftlich überliefert. Aderlass und Schröpfen waren beliebte Heilmethoden im Mittelalter.
Die Ausstellung beleuchtet die vielfältigen Aspekte der mittelalterlichen Heilkunst. Sie berichtet von Badern, Feldschern und Barbieren, von magischen Heilmitteln wie dem Theriak und der „Dreckapotheke“, vom Antoniusfeuer und der Lepra, von der Heilkunst Hildegard von Bingens und dem Mönch Walahfrid Strabo.
Für Schulklassen bietet das museumspädagogische Team des Schloss ein gesondertes Angebot an. Informationen erhalten Sie unter 03571/ 20 96 115 oder unter info@museum-hy.de.
Dauer der Sonderausstellung: bis zum 08.01.2014
Veranstaltungsort/Veranstalter: Schloss Hoyerswerda 02977 Hoyerswerda Schloßplatz 1

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TOUR der SINNE

Eine der bedeutendsten Erfahrungen im Leben eines Menschen ist das Erlebnis, dass wir uns täuschen können. Eine Wanderausstellung des Nürnberger Museum “turmdersinne”, die vom 01. August bis zum 29. September 2013 im Schloss & Stadtmuseum zu erleben ist.
Mit einem facettenreichen Angebot aus interaktiven Experimenten rund um das Thema Wahrnehmung bietet die tourdersinne eine flexible und attraktive Mischung aus Exponaten zum Erleben, Staunen und Begreifen.
TOUR DER SINNE – Illusionen werden wahr ab 01. August im Schloss Hoyerswerda Kommt mit auf eine Reise in die Welt der Illusionen. Großes wirkt auf einmal sehr klein und Kleines wird groß. Faszinierende Phänomene machen Mechanismen erlebbar, mit denen unser Gehirn tagtäglich ein plausibles Abbild unserer Umgebung konstruiert, ohne dass uns dies bewusst wird. Dabei wird deutlich: Wahrnehmen ist ein aktiver Prozess und wird von etlichen Faktoren beeinflusst, wie z.B. individuelle Erfahrungen, (un-)bewusste Erwartungen, Vorwissen und Aufmerksamkeit.

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SPURENSUCHE
Malerei Grafik / Fotografie/ Plastik / Objektkunst

Sandsteinplastik von Regine Montero

Vom 07. Mai 2013 bis zum 30. Juni 2013 war eine Gemeinschaftsaustellung dreier Künstlerinnen im Schloss & Stadtmuseum Hoyerswerda unter dem Titel Spurensuche zu sehen. Fotografie von Gabriel Seitz Sandsteinskulpturen von Regine Montero Holzobjekte von Ines-Margret Lenke
Laudatio zum Download (von Dorit Baumeister)
Presseecho der Sächsischen Zeitung vom 10.05.2013 von Rainer Könen
Eine spannende Kombination
Im Hoyerswerdaer Schloss wurde am Dienstag die Ausstellung „Spurensuche“ eröffnet, in der Fotografien,Sandsteinskulpturen und Holz-Objekte zu sehen sind. Wer am Dienstagnachmittag die in der oberen Etage gelegenen Räumlichkeiten im Hoyerswerdaer Schloss aufsuchte, kurz vor der Eröffnung der Ausstellung „Spurensuche“, der hatte nicht das Gefühl, dass die dortigen Exponate einem die Luft wegnehmen oder man von den Eindrücken schier überfordert wird. Dies kann man ja häufig auf so mancher Ausstellung beobachten. Diese überladenen Räume, wo einen mitunter das Gefühl beschleicht, dass der oder die ausstellenden Künstler unbedingt alles in eine Vernissage packen müssen. Hier ist es anders. In dieser Ausstellung vermitteln die Fotografien, die Holz- und Sandsteinskulpturen den Eintretenden ein Gefühl von Freiraum, von Weitläufigkeit, von Lebensraum. Eine Empfindung, auf die die drei „Spurensuche“-Künstlerinnen bei den Besuchern hoffen. „Wir würden uns wünschen, dass man in allen ausgestellten Objekten Spuren des Lebens entdeckt“, so Ines Margret Lenke. Die am Hoyerswerdaer Foucault-Gymnasium tätige Kunstlehrerin war vor einiger Zeit auf die Idee gekommen, dass eine gemeinsame Präsentation von Fotografien sowie Holz- und Sandsteinskulpturen „eine spannende Kombination“ bilden. Eine, die den Betrachter dazu anregt, im Alltag innezuhalten und darüber nachzudenken, was das Leben ausmacht.
Drei Künstlerinnen zeigen, wie man optische Gegensätze auch verbinden kann. Auf den Bildern der Radebeulerin Gabriele Seitz stehen die Gesichter älterer Menschen im Vordergrund. Sie hat Nahaufnahmen von Baumrinden mitgebracht, die einen stillen Aufforderungscharakter an den Betrachter darstellen: Genau hinzuschauen, um zu spüren, was die Natur dem Menschen mitteilen will. Über das Wohin, das Woher des Lebens zu reflektieren. Wer sich die Skulpturen, die Fotografien anschaut, erhält einen Eindruck von den Vorstellungen der Künstlerinnen. Der kann in etwa nachvollziehen, mit welchen Erwartungen das Trio an die Auswahl der Exponate gegangen ist. Es ist in der Tat eine Spurensuche, eine, für die man sich auf jeden Fall Zeit nehmen muss.

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BRENNWEITE III – Von Mondlandschaften zu neuen Lebenswelten
Internationale Fotografen halten den Landschaftswadnel der Lausitz fest

Fotografen Tagebau Welzow, 2012 (Foto von Detlef Hecht)

Vom 17. März 2013 bis zum 28 April war eine Sonderausstellung zum Thema Fotografie mit dem Titel: „Brennweite III – Von Mondlandschaften zu neuen Lebenswelten“ im Schloss & Stadtmuseum Hoyerswerda zu sehen.
Im September 2012 war ein elfköpfiges Team mit professionellen Fotografen aus sechs Ländern in der Lausitz auf Motivsuche. Die Fotografengruppe aus Italien, Tschechien, Frankreich, der Slowakei, Polen und Deutschland besuchte das Besucherbergwerk F60 die Biotürme in Lauchhammer, das Kraftwerk Plessa, den aktiven Tagebau Welzow-Süd, den Künstlerort Pritzen sowie das Lausitzer Seenland. Auch das Kraftwerk Schwarze Pumpe hatten sie auf dem Besuchsprogramm. Die meisten von ihnen waren bereits vor 11 Jahren im Rahmen eines IBA-Fotoworkshops der Internationalen Bauausstellung (IBA) Fürst-Pückler-Land GmbH hier in der Region unterwegs. Wie Sie die Welt damals und heut fotografisch wahrnahmen, zeigte diese Ausstellung.